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Zusammenfassung


Klimaänderungen bisher

Für die Metropolregion zeigen die Wetteraufzeichnungen der letzten 100 Jahre deutliche Änderungen. Die Temperatur ist um etwa 1 °C gestiegen, mit einer Beschleunigung in den letzten 30 Jahren. Die jährlichen Niederschläge haben zugenommen mit einer Tendenz zu trockeneren Sommermonaten und eine deutliche Zunahme des Niederschlags im Herbst und Winter. Regional sind die Temperatur- und Niederschlagsänderungen relativ gleichmäßig, es findet sich jedoch ein Stadtklimaeffekt in Hamburg. Veränderungen im Sturmklima sind nicht belegt. Der Meeresspiegelanstieg längs der Küste liegt bei 20 cm und auch Sturmfluten sind angestiegen. Die höheren Werte in Hamburg werden hauptsächlich auf den Ausbau der Tideelbe zurückgeführt. Im ökologischen Bereich sind frühere Blühtermine bei Pflanzen und längere Vegetationsperioden eingetreten und seit einiger Zeit sind neue wärmeliebende Arten in Elbe, Wattenmeer und Nordsee anzutreffen.


Mögliche Änderungen in Zukunft

Nach Redaktionsschluss wurde der Norddeutsche Klimaatlas veröffentlicht, in dem der aktuelle Forschungsstand zum möglichen zukünftigen Klimawandel in der Metropolregion Hamburg aufbereitet ist. Der Norddeutsche Klimaatlas zeigt einen Temperaturanstieg bis max. 4,7 °C bis 2100 und eine Änderung der Niederschläge mit einer Abnahme von max. 41 % im Sommer und einer Zunahme von max. 41 % im Winter.


Klimafolgen

Der Meeresspiegel wird vermutlich weiter ansteigen und Sturmfluten könnten in der Deutschen Bucht und der Tideelbe bis 2100 um 3 bis 11 Dezimeter höher auflaufen als heute. Alle Zahlen sind jedoch mit Unsicherheiten verbunden. Die Änderungen des Klimas werden Auswirkungen auf Natur- und Wirtschaftsräume mit sich bringen. Es werden schon heute Änderungen der ökologischen Lebensräume und ihrer Artzusammensetzungen beobachtet und auch im Obst- und Pflanzenbau werden Temperatur- und Niederschlagsenderungen Anpassungen notwendig machen.


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